MRT-Untersuchung

Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, ist eine Technik zur Darstellung der inneren Organe und des weichen Gewebes, die vollständig ohne Röntgenstrahlung arbeitet.

Das Bild entsteht durch die Ausnutzung der magnetisierbaren Eigenschaften von Wasserstoffatomen, aus denen der menschliche Körper überwiegend besteht. Für die Aufnahme wird der Körper in einem starken Magnetfeld (der sog. “Untersuchungsröhre”) untersucht während kurze Impulse hochfrequenter Radiowellen abwechselnd ein- und ausgeschaltet werden. Letzteres verursacht die charakteristischen Klopfgeräusche des Geräts.

Mit diesem Verfahren ist es möglich, bereits geringfügige Veränderungen wie Entzündungen oder Reizzustände erkennbar zu machen. Zu den am häufigsten untersuchten anatomischen Strukturen gehören das Gehirn, Rückenmark, Gelenke und Weichteile.

Das Facharztzentrum Medico Leopoldplatz bietet zudem MRT-Untersuchungen mit Kontrastmittel an. In manchen Fällen ist die intravenöse Verabreichung eines MRT-spezifischen Kontrastmittels notwendig. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil z.B. bei der Gefäßdarstellung, in der Gehirndiagnostik oder bei Tumorsuchen, damit wird der Darstellung eine höhere Aussagekraft gegeben. Die modernen Kontrastmittel sind sehr gut verträglich und verursachten selten Nebenwirkungen. Die ausreichende Aufklärung des Patienten ist wesentlicher Bestandteil der Untersuchung.

Bitte beachten Sie

Das MRT-Verfahren dauert etwa 15 bis 20 Minuten und ist somit deutlich zeit- und kostenintensiver als andere diagnostische Bildverfahren. In dieser Zeit muss der Patient ruhig liegen, um verwertbare Bilder aufzunehmen.

Das MRT Verfahren eignet sich nicht für alle Patienten. Wer einen Herzschrittmacher, Gefäßclips im Gehirn, eine Insulinpumpe oder Innenohrimplantate trägt, dem empfehlen wir andere Verfahren. Das maximale Gewicht des Patienten darf 120 Kg nicht überschreiten.

Keinen Hinderungsgrund hingegen stellen Knochen- oder Gelenkprothesen sowie Platten oder auch künstliche Herzklappen dar.

Vor der Untersuchung müssen Sie alle metallischen Gegenstände (wie Schlüssel,  Münzen, Brille, Haarspangen, Schmuck, Handy oder sogar der Chip der Geldkarte) aus Taschen und vom Körper entfernen. Hatten Sie bereits bildgebende Voruntersuchungen der gleichen Körperregion am Röntgengerät, am CT oder sogar am MRT, so bitten wir Sie diese möglichst mitzubringen. Der Vergleich zu vorangegangenen Aufnahmen ermöglicht eine sinnvolle Aussage zu Besserung oder Verschlechterung von Krankheitszuständen.

Sollten Sie verhindert sein, sagen sie ihren Termin bitte rechttzeitig ab – spätestens jedoch 24 Stunden vorher. Sonst müssen wir Kosten in Höhe von 120,- Euro geltend machen.

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