Was ist ein MRT? Definition Magnetresonanztomographie

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Was ist ein MRT: Alles, was Sie zum Thema Magnetresonanztomographie wissen sollten

In diesem Artikel haben wir alle wichtigen Informationen zum Thema MRT, also Magnetresonanztomographie oder auch Kernspintomographie genannt, für Sie gesammelt. Sie erfahren alles über die Untersuchung, den Ablauf, Risiken, Kontraindikationen, die Kosten und noch vieles mehr.
Viel Spaß beim Lesen!

Kapitel 1 Grundlagen

Zuerst klären wir alle grundlegende Fragen über Magnetresonanztomographie.

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Was ist ein MRT

MRT ist die Abkürzung für Magnetresonanztomogramm, beziehungsweise Magnetresonanztomograph und Magnetresonanztomographie. Die MRT ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem Krankheiten festgestellt werden können. Im Gegensatz zum Röntgen werden bei der MRT, auch Kernspintomographie oder MRI genannt, keine Strahlungen, sondern Magnetfelder verwendet, mit denen dreidimensionale Bilder von Organen, Geweben etc. erstellt werden. Mithilfe dieser Schnittbilder des menschlichen Körpers können beispielsweise Tumore oder Bandscheibenvorfälle diagnostiziert werden. Wir von Medico Leopoldplatz bieten in unserer Praxis professionelle MRT Berlin an. Kontaktieren Sie uns gern.

Was ist ein offenes MRT

Üblicherweise hat das MRT-Gerät die Form einer langen und geschlossenen Röhre, in der der Patient liegt, während die Aufnahmen gemacht werden. Viele Patienten leiden an Platzangst und bekommen aufgrund der beengenden Röhre Angstzustände. Für Übergewichtige ist die Röhre oft zu eng, aber auch Kinder werden aufgrund der engen, verschlossenen Situation im MRT-Gerät häufig beängstigt.

Daher gibt es die sogenannte offene Magnetresonanztomographie. Ein offenes MRT-Gerät ist nicht, wie die übliche Röhre, eng und geschlossen, sondern bietet den Patienten einen Rundum-Blick. Das führt wiederum zu Beruhigung, Entspannung und einer deutlich positiveren Wahrnehmung der Untersuchung von den Patienten.

Was ist eine MRT Untersuchung

Bei einer MRT-Untersuchung werden mithilfe Magnetfelder dreidimensionale Schnittbilder des menschlichen Körpers erstellt. Vor allem werden damit Organe, Blutgefäße, Nervengewebe, Muskelgewebe, das Herz oder das Gehirn untersucht, um Krankheiten zu diagnostizieren. Bei einer Kernspintomographie werden die MRT-Aufnahmen üblicherweise in einer Röhre gemacht. Es gibt aber auch offene MRT-Geräte.

Wie funktioniert eine MRT

Die Magnetresonanztomographie funktioniert folgendermaßen: Die Basis bildet die Dreh-Eigenschaft der Protonen von Wasserstoff, der sogenannte Kernspin. Dieser Spin erzeugt Magnetismus. Bei der Kernspintomographie werden diese Atomkerne des Menschen in ein sehr starkes Magnetfeld versetzt. Beim Einschalten eines weiteren Magnetfeldes ändert sich die Ausrichtung der Spins. Mit der sogenannten Relaxation beim Ausschalten des zusätzlichen Magnetfeldes, also der Prozess, wenn die Atome zurück in den Grundzustand gelangen, können MRT-Aufnahmen erstellt werden. Auf Englisch nennt man die Kernspintomographie Nuclear Magnetic Resonance (NMR).

Wie läuft ein MRT ab? Was passiert bei einem MRT-Scan?

Bei der Magnetresonanztomographie wird der Patient in ein Magnetfeld gebracht (meist in Rückenlage auf einer Liege, die in die “Röhre” fährt), in dem Aufnahmen bestimmter Körperregionen erstellt werden. Dies dauert je nach Untersuchung zwischen 10 und 60 Minuten.

MRT: Was man beachten sollte (Checkliste)

Vor der Kernspintomographie Untersuchung sollte man folgende Punkte beachten:

  • Seien Sie nüchtern (das heißt 4 Stunden vor der Untersuchung keine Nahrung und nur wenig Flüssigkeit zu sich nehmen).
  • Seien Sie ungeschminkt.
  • Tragen Sie bequeme und warme Kleidung ohne Metallteile (keine Reißverschlüsse, keine Gürtel und keine BHs mit Bügel).
  • Tragen Sie keinen Schmuck, keine Brille, kein Handy, keine Karten mit Magnetstreifen, keine Hörgeräte oder sonstige Gegenstände mit Metall mit sich.
  • Informieren Sie die Ärzte vor der Untersuchung über Herzschrittmacher, Implantate, Prothesen, Zahnersatz, kupferne Verhütungsspiralen, Metallsplitter, Schrauben, Schienen, Wundklammern, Gefäßclips, Permanent Make-up, Tattoos, oder sonstige Besonderheiten.
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Kapitel 2 MRT Eigenschaften

In diesem Kapitel gehen wir auf die Eigenschaften der MRT ein und zeigen die Vor- und Nachteile, Kontraindikationen und die Physik hinter der Magnetresonanztomographie.

Vorteile der Magnetresonanztomographie

Die folgende Liste zeigt Ihnen die größten Vorteile der MRT:

  • keine schädlichen Strahlungen (im Gegensatz zum Röntgen)
  • auch für Kinder geeignet
  • keine anhaltenden Nebenwirkungen
  • keine Schmerzen
  • Bilderstellung von Gewebe und Organen
  • Aufnahmen in beliebigen Ebenen und Schnittrichtungen 
  • hohe Bildqualität und gute Erkennbarkeit von krankem Gewebe
  • hohe Möglichkeiten an Untersuchungen (Funktion, Durchblutung etc.)

 

Nachteile der MRT

Doch auch die Nachteile der Magnetresonanztomographie sollte man betrachten:

  • vergleichsweise hohe Kosten
  • vergleichsweise hoher Zeitaufwand
  • unangenehmes Empfinden der Patienten (Enge und hohe Lautstärke in der Röhre)
  • Bildstörungen durch Bewegen und Metallteile
  • Mögliche Beschädigung von Herzschrittmachern oder anderen elektronischen Geräten

 

Kontraindikationen

Hier finden Sie eine ausführliche Liste von Kontraindikationen für eine MRT-Untersuchung:

  • Herzschrittmacher und Defibrillatoren
  • elektronische Implantate (z.B. Cochleaimplantate, Insulinpumpen, Neurostimulatoren, Schwellkörperimplantate)
  • Metallsplitter (je nach Lage)
  • Blasenschrittmacher
  • Ferromagnetische Metallclips
  • Gefäßstents (falls neuer als 72h)
  • Gelenkprothesen (falls neuer als 6 Wochen)
  • Myokardinfarkt (aktuell)
  • LVAD-Systeme
  • metallische Schmuckimplantate
  • große Tattoos aus metallhaltigen Farbstoffen
  • Indikation zu prüfen: Schwangerschaft, Platzangst, Unverträglichkeit von Kontrastmitteln

 

Kernspinresonanz: die physikalische Grundlage der MRT

Unser Körper besteht zu über 60 % aus Wasserstoff. Wasserstoffkerne besitzen eine positive Ladung und einen Drehimpuls, der sogenannte Kernspin. Durch diese bewegte Ladung entsteht Magnetismus. Durch das starke Magnetfeld (ca. das 20.000-fache des Erdmagnetfeldes), das in einem MRT-Gerät erzeugt wird, wird eine Präzession verursacht, also eine Richtungsänderung der Rotationsachse. Wenn ein weiteres Magnetfeld mit der gleichen Frequenz der Präzession senkrecht zu dem ursprünglichen Magnetfeld eingeschalten wird, entsteht ein Wechselfeld und eine Präzessionsbewegung. Die Rotationsachse der Wasserstoffatome, beziehungsweise der Protonen kippt also. Wird das zusätzliche Magnetfeld wieder abgeschaltet, kippt das magnetische Moment der Wasserstoffatome wieder zurück zur ursprünglichen Präzession. Die Zeit dieser Präzessionsbewegung und die Spannung wird gemessen. Unterschiedliche Gewebetypen besitzen verschiedene Mengen an Wasserstoff. Somit entstehen verschiedene Werte. Aus diesen unterschiedlichen Signalen werden mithilfe Computer Grauwertbilder berechnet. 

Kapitel 3 Verfahren und Systeme

Im folgenden Kapitel verschaffen wir Ihnen einen Überblick über einige der wichtigsten MRT Verfahren und Systeme.

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Echtzeit-MRT

Bei der Echtzeit-MRT können bewegte Körperteile, wie beispielsweise dem Herzen, das Gehirn, Muskeln, Organe oder Gelenke, in Echtzeit filmisch dargestellt werden. Mit dem FLASH2-Verfahren von Jens Frahm und dessen Kollegen werden die Messzeiten der Magnetresonanztomographie um mehr als 100 Mal verkürzt.

 

Magnetresonanzangiographie (MRA)

Die Magnetresonanzangiographie, abgekürzt MRA, erstellt Aufnahmen von Blutgefäßen. Arterien und Venen können mit verschiedenen MRA-Techniken dreidimensional und meist ohne operative Eingriffe  dargestellt werden.

 

Funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT oder fMRI)

Die funktionelle Magnetresonanztomographie ist ein Verfahren, das das Gehirn abbildet. Die Darstellung der aktivierten Hirnareale wird als Gehirnscan bezeichnet.

 

Diffusions- bzw. Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI)

Die Diffusions-Tensor-Bildgebung ermöglicht die Darstellung von Nervenfaserbahnen, beziehungsweise -verbindungen. Die DTI bietet eine besonders hohe Auflösung der Schnittbilder.

 

Perfusions-MRT (MR-Perfusionsbildgebung)

Die Durchblutung von Gewebe und Organen kann mit der Magnetresonanzperfusionsbildgebung untersucht werden. Dabei gibt es zwei verschiedene Techniken: die dynamische Kontrastmittel-Perfusionsbildgebung und die arterielle Spinmarkierung (ASL).

 

MR-Elastographie

Die Elastizität und Steifigkeit von Gewebe kann bei der Diagnose von Krankheiten helfen, da Tumorgewebe fester als gesundes Gewebe ist. Die sogenannte Elastographie ist ein bildgebendes Verfahren, das die visko-elastische Eigenschaft von Gewebe darstellen kann.

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Kapitel 4
Spezielle MRT Untersuchungen

Mit einem MRT können verschiedene Organe und Gewebearten untersucht werden. In diesem Kapitel erfahren Sie von speziellen MRT Untersuchungen.

Ganzkörper MRT

Mit der Ganzkörper MRT (GK-MRT) kann der ganze Körper in nur einer Untersuchung analysiert werden. Dabei gibt es keine Qualitätseinbußen und die Schnittbilder haben dennoch eine hohe Auflösung. Eine Ganzkörper MRT kommt meist zum Einsatz, um Tumore, Metastasen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungen und Therapieerfolge festzustellen. Die Untersuchung dauert durchschnittlich zwischen 30 und 60 Minuten.

 

Herz MRT

Mit der Herz MRT, oder auch Kardio-MRT genannt, können unter anderem Schäden des Herzmuskels und Störungen der Kammern diagnostiziert werden. Während der 20 bis 60-minütigen Untersuchung in der Röhre trägt der Patient zusätzlich ein Elektrokardiogramm. Des Weiteren wird dem Patienten ein nicht-jodhaltiges Kontrastmittel in die Armvene gespritzt und er muss für manche Zeiträume die Luft anhalten. Nur so können genaue Schnittbilder mit einer hohen Auflösung erstellt werden. Das sogenannte Stress-Kardio-MRT, das das Herz unter Belastung untersucht, wird mit einem Ruhe-Kardio-MRT verglichen.

 

Brust MRT (Mamma-MRT)

Die Magnetresonanztomographie der Brust, oder auch Mammo-MRT oder MR-Mammographie, ist eine sehr genaue Methode. Mit ihr können Karzinome und Vorstufen von Tumoren festgestellt werden, die nicht durch Ultraschall oder Röntgen diagnostiziert werden könnten. Auch defekte Brustimplantate können nachgewiesen werden. Die Untersuchung dauert meist 20 bis 30 Minuten. Hochrisikopatientinnen sollten regelmäßig eine MRT der Brüste durchführen.

 

Prostata MRT

Prostatakrebs ist der häufigste bösartige Tumor bei Männern. Mithilfe der multiparametrischen MRT-Untersuchung der Prostata kann das Gewebe der Prostata genau dargestellt und analysiert werden. Neben dem Kontrastmittel, das in den Arm gespritzt wird, wird dem Patienten ein Medikament zur Beruhigung des Darms verabreicht. Außerdem sollte die Harnblase leer sein und am Tag vor der Untersuchung, die circa 25 bis 35 Minuten dauert, sollten die Patienten auf blähende Nahrungsmittel verzichten.

 

MR-Sellink: MRT des Dünndarms

Mit der Magnetresonanztomographie des Dünndarms können vor allem Entzündungen und Tumore im Dünndarm nachgewiesen werden. Die MRT bietet einige Vorteile gegenüber der konventionellen Dünndarm-Untersuchung. Patienten sind keinen Röntgenstrahlungen ausgesetzt und es werden weder eine Sonde, noch Abführmittel benötigt. Während der MR-Sellink-Untersuchung wird dem Patienten ein Medikament zur Beruhigung des Darms und ein Kontrastmittel verabreicht. Für die Untersuchung sollten Sie mit circa 30 Minuten rechnen.

 

MRT Gefäße: MR-Angiographie

Arterielle Gefäße können mit der MR-Angiographie in hoher Auflösung und dreidimensional erfasst werden. Vor allem am Herz, am Auge, am Gehirn und an den Beinen wird die Angiographie eingesetzt. Verengungen und Gewebeschwächen (Aneurysmen) können somit nachgewiesen werden. Die MR-Angiographie dauert nur etwa 10 Minuten.

 

MRT/ CT Gelenk: MR-Arthrographie

Bei der MR-Arthrographie wird das Kontrastmittel mit einer dünnen Nadel direkt in das Gelenk injiziert. Dabei entsteht ein Druckgefühl, das jedoch für die Untersuchung erforderlich ist und nach wenigen Stunden wieder verschwindet. Besonders Gelenkkapseln und Knorpel der Gelenke können mit diesem Verfahren besser untersucht werden, als es mit einer normalen Magnetresonanztomographie möglich ist. Häufig kommt sie beim Hüftgelenk, Handgelenk, Sprunggelenk und an der Schulter zum Einsatz. Die Bilderstellung dauert in etwa 15 bis 20 Minuten.

 

MRT Eisen- und Fettgehalt der Leber

Die Quantifizierung des Eisen- und Fettgehalts der Leber dient der (Früh-)Erkennung von Lebererkrankungen und -schäden. Die DIXON-Methode liefert den Radiologen Grafiken zum Eisen- und Fettanteil der Leber. Dieses Verfahren dauert circa 15 bis 30 Minuten.

 

MRT Kinder

Während der MRT bei Kindern darf eine Begleitperson mit im Raum sein. Dabei darf man neben der Liege stehen und das Kind am Bein oder Fuß berühren, um ihm ein Sicherheitsgefühl zu geben. Bei Säuglingen kann sich die Mutter auch mit in die Röhre legen. Meistens müssen Kinder nicht nüchtern zur MRT erscheinen.

 

MRT bei Tieren

Tiere bekommen eine Vollnarkose für die MRT-Untersuchung. Bei besonders großen Tieren, wie beispielsweise Pferden, werden nur einzelne Bereiche des Körpers untersucht. Bei Hunden, Katzen und anderen Kleintieren ist die Ganzkörper-MRT üblich.

Kapitel 5
Wichtige Fragestellungen zur Magnetresonanztomographie

Hier finden Sie die Antworten auf wichtige Fragen bezüglich der MRT.

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Wann ist ein MRT sinnvoll?

Eine MRT-Untersuchung ist sinnvoll, um bestimmte Krankheiten diagnostizieren zu können. Besonders Weichteilgewebe (Organe, Gehirn, Nervengewebe, Muskeln etc.) können mit der MRT gut analysiert werden. Die Kernspintomographie hilft zur Früherkennung von Krebs, kann Entzündungen und Tumore nachweisen und Therapieverläufe messen. So kann beispielsweise ermittelt werden, ob Rückenschmerzen von einer Entzündung oder einem Bandscheibenvorfall hervorgerufen werden.

 

Warum ist ein MRT hilfreich?

Die Magnetresonanztherapie erstellt feine Schnittbilder mit hoher Auflösung. Weichteilgewebe kann somit bestens analysiert werden. Dabei werden Patienten keinen Röntgenstrahlen ausgesetzt und sie können ohne operative Eingriffe untersucht werden. Die Aufnahmen sind sehr genau und helfen bei der Diagnose von Krankheiten.

 

Welche Risiken, Nebenwirkungen und Komplikationen gibt es bei einer MRT?

Generell gilt die MRT als risikoarm. Vor allem durch den Verzicht auf ionisierende Strahlung (Röntgenstrahlen) ist die MRT nicht gesundheitsschädlich. Dafür werden Magnetfelder und Radiowellen eingesetzt, die laut Studien keine gesundheitlichen Nachteile verursachen.

Komplikationen, Risiken und Nebenwirkungen:

  • Während der Untersuchung im MRT-Gerät können manche Körperregionen leicht erwärmt werden, was jedoch bedenkenlos ist. 
  • Außerdem kann es aufgrund der engen Röhre teilweise zu Platzangst und Anfällen kommen. 
  • Metallhaltige Farbstoffe in Make-up oder Tattoos können zu Hautreizungen führen.
  • Die beengende und laute Situation im MRT-Gerät kann Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel hervorrufen.
  • Zusätzlich können dadurch auch Geräusche im Ohr, evtl. sogar Tinnitus, entstehen, die meist kurze Zeit nach der Untersuchung wieder verschwinden.
  • Die Kontrastmittel können in manchen Fällen allergische Reaktionen verursachen.
  • Vereinzelt können Schäden an Nerven, Haut und Weichteilen aufgrund von Einspritzungen entstehen.
  • In seltenen Fällen können Patienten mit hämodialysepflichtigen Nierenleiden eine Bindegewebserkrankung (NSF) bekommen.
 

Unterschied MRT vs. Röntgen

Sowohl bei der Magnetresonanztomographie als auch beim Röntgen werden Bilder erstellt und analysiert. Mithilfe dieser Dateien können Tumore, Entzündungen und andere Krankheiten diagnostiziert werden. Die MRT kann jedoch sehr genau Aufnahmen erstellen, ohne dabei Röntgenstrahlen zu verwenden, die ja bekanntlich gesundheitsschädigend sind. Bei der Kernspintomographie werden Magnetfelder und Radioimpulse eingesetzt, die keinerlei Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Das Röntgen eignet sich vor allem bei der Darstellung der Lunge und von Knochen. Die Magnetresonanztomographie hingegen wird vor allem für die Erstellung von Schnittbildern von Weichteilgewebe, wie Organe, das Gehirn, Muskeln, Nerven etc. eingesetzt.

 

Was ist der Unterschied zwischen einem MRT und CT?

Die Computertomographie (CT) ist eine Form des Röntgens. Dementsprechend werden bei der CT Röntgenstrahlen verwendet. Bei der Magnetresonanztomographie werden Magnetfelder und Radiowellen verwendet, um Aufnahmen des Körpers oder speziellen Organen etc. zu machen.

 

Wann führt man eine Kernspintomographie (MRT) durch?

Eine Kernspintomographie wird durchgeführt, um Organe und Weichteile dreidimensional darzustellen. Entzündungen, Tumore und andere Krankheiten können ohne operative Eingriffe nachgewiesen werden.

 

Wann führt man eine Computertomographie (CT) durch?

Im Fall von schweren, teils lebensgefährlichen Verletzungen (z.B. Verkehrsunfällen) wird die CT durchgeführt. Die Untersuchung dauert nur etwa 1 bis 5 Minuten und ist, wie die MRT, ein schmerzfreies Verfahren.

 

MRT Kinder mit Narkose oder ohne Narkose?

Bei Kindern ab 5 Jahren bis zu 8 Jahren wird die Magnetresonanztomographie meist unter Vollnarkose durchgeführt, sobald eine Sedierung nicht ausreicht, um das Kind zur Ruhe zu bringen. Kinder bis zu einem Alter von 4 Jahren wird vor der Untersuchung ein Medikament verabreicht, das sie einschlafen lässt (Sedierung). Das Personal ist während des ganzen Verfahrens an der Seite des Kindes und stellt das Wohlbefinden des Kindes sicher. Eine Begleitperson des Kindes darf im Untersuchungsraum dabei sein.

 

Was ist das DICOM-Format?

Digitale Aufnahmen, die in der Radiologie erstellt werden, werden im DICOM-Format gespeichert. Das Bild selbst (meist eine jpg-Datei) und die Meta-Daten (Patientendaten, Aufnahmedatum, etc.) ergeben zusammen die DICOM-Datei. Auch die MRT-Aufnahmen werden im DICOM-Format gespeichert.

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Kapitel 6
Informationen zum Ablauf

Wie läuft eine MRT-Untersuchung ab? Alles über den Ablauf der Magnetresonanztomographie erfahren Sie in diesem Kapitel.

Wie lange muss man auf einen MRT Termin warten?

Bei uns gibt es keine langen Wartezeiten. Kontaktieren Sie uns noch heute und vereinbaren Sie einen schnellen Termin. Wir haben schnelle Termine für Privat- und Kassenpatienten.

 

Vorbereitung: Vor der Untersuchung

Vor der MRT-Untersuchung gibt es einige Aspekte zu beachten.

 

Was muss ich mitbringen?

Folgende Unterlagen müssen Sie zu einer Kernspintomographie mitnehmen:

  • gültige Gesundheitskarte/ Krankenversichertenkarte
  • aktuelle Blutwerte
  • Allergiepass / Unverträglichkeitspass
  • Vollmacht bei Minderjährigen 
  • Überweisungsschein
  • ggf. Implantatausweis
  • ggf. Aufnahmen aus Voruntersuchungen
  • ggf. Bescheinigung über Pflegestufe
  • evtl. Begleitperson oder Fahrer
 

Kleidung im MRT: Was muss ich im MRT anziehen?

Ziehen Sie warme und gemütliche Kleidung an. Im Untersuchungsraum ist es meist kühl. Am besten eignen sich beispielsweise eine Jogginghose und ein Pullover. Wichtig: Ihre Kleidung darf kein Metall enthalten! Das heißt, dass Nieten, Reißverschlüsse, Gürtel, BHs mit Bügel etc. ein Tabu für die Magnetresonanztomographie sind.

 

Make-up, Tattoos, Schmuck etc.?

Kommen Sie ungeschminkt zu Ihrem Kernspin Termin. Make-up enthält oft metallische Bestandteile, die zu Schwellungen und Wärmeentwicklungen führen können und die Funktion des MRT-Geräts beeinträchtigen können.

Informieren Sie die Radiologen über Tattoos. Auch Tattoos enthalten metallische Stoffe. Ihr Tattoo wird vom MRT zwar nicht beschädigt, doch das Eisen, das in manchen schwarzen Farbpigmenten enthalten ist, kann verursachen, dass das Tattoo während der MRT-Aufnahmen zwickt oder brennt.

Schmuck, Brillen, Hörgeräte, herausnehmbarer Zahnersatz, Smartphones, Piercings und Gegenstände mit Metall müssen abgelegt werden und dürfen nicht in Untersuchung mitgenommen werden. 

 

Wie lange vor dem MRT nichts essen?

Bei der MRT muss der Patient nüchtern sein. Das heißt: Bereits 4 Stunden vor der Magnetresonanztomographie soll nicht mehr gegessen werden und nur noch wenig Wasser getrunken werden. Je nach Art der Kernspintomographie dürfen Medikamente eingenommen werden oder nicht. Bei manchen MRT-Untersuchungen sollte besonders auf die Nahrung geachtet werden und schon am Vorabend keine blähende Koste, wie beispielsweise Bohnen, aufgenommen werden.

Alle Kontraindikationen finden Sie in Kapitel 2.

 

Die Untersuchung

Während der Untersuchung entstehen aufgrund der Magnetspulen laute Klopfgeräusche. Der Patient bekommt daher vor der Untersuchung Gehörschutz oder Kopfhörer, mit denen er Musik oder Radio hören kann. Anschließend legt sich der Patient auf eine Liege, die ihn in die Röhre fährt. Während des gesamten Verfahrens dürfen Arme und Beine nicht verschränkt werden und die Augen müssen geschlossen bleiben. Außerdem soll der Patient sich möglichst gar nicht bewegen, damit keine verwackelten Aufnahmen entstehen. Je nach Untersuchung wird ein Kontrastmittel injiziert oder nicht. Während der Untersuchung ist stets ein Assistent oder eine Assistentin der Radiologie anwesend, hört und sieht den Patienten und sorgt für dessen Wohlbefinden. Der Patient kann außerdem über eine leicht erreichbare Notfallklingel in der Röhre dem Personal ein Signal senden. 

 

Wie lange dauert ein MRT?

Die Dauer der Magnetresonanztomographie variiert je nach Untersuchung. Eine Knie MRT dauert beispielsweise 10 bis 20 Minuten, wohingegen eine Herz MRT teilweise bis zu 60 Minuten dauern kann. In der Regel dauert die Magnetresonanztomographie 15 bis 20 Minuten.

 

MRT Geräusche: Warum ist ein Kernspintomograf so laut?

Die Umschaltung der Magneten im MRT verursachen laute Geräusche. Magnetfelder werden ständig ein- und ausgeschaltet. Der Lärm gleicht den Geräuschen einer Bohrmaschine. Für die Untersuchung erhalten Patienten deswegen Gehörschutz oder Kopfhörer.

 

MRT Angst: Was tun bei Platzangst?

Viele Menschen leiden an Platzangst und fürchten sich vor der MRT-Untersuchung. Doch was kann man tun? Wichtig zu wissen, ist, dass sich in der Röhre ein leicht erreichbarer Notfallknopf befindet, mit dem die Kernspintomographie jederzeit abgebrochen werden kann. Außerdem kann man auf Wunsch ein Beruhigungsmittel vom Arzt bekommen, das die Untersuchung bei Menschen mit Platzangst möglich macht. (Am gleichen Tag sollte man nach Einnahme des Beruhigungsmittels jedoch nicht Auto fahren.) Für Patienten mit Platzangst gibt es noch eine Alternative: die offene MRT. Wie in Kapitel 1 beschrieben, hat man bei der offenen MRT kein beengendes Gefühl und einen Rundum-Blick. Die offene Magnetresonanztomographie bietet mehr Platz und Wohlbefinden.

 

Warum darf ich mich während der Untersuchung nicht bewegen?

Während der MRT Untersuchung sollte man sich nicht bewegen und möglichst still liegen. Kleine Bewegungen können der Qualität der Schnittbilder schaden und verwackelte Aufnahmen verursachen. Bleiben Sie deshalb ruhig und entspannt liegen.

 

MRT: Wie oft hintereinander?

Die MRT kann so oft hintereinander durchgeführt werden, wie es nötig ist. Im Gegensatz zur Computertomographie werden bei der Magnetresonanztomographie keine Röntgenstrahlen eingesetzt, die bekanntlich schädlich sind. Die dafür verwendeten Magnetfelder und Radiowellen stellen keine gesundheitlichen Risiken dar.

 

Nach der Untersuchung

In der Regel bespricht der Radiologe die Ergebnisse mit Ihnen direkt nach der Untersuchung. Den MRT-Befund erhalten Sie meistens innerhalb von wenigen Tagen. Nach der Untersuchung dürfen Sie, falls Sie Beruhigungsmittel eingenommen haben, nicht Auto fahren. 

 

Wie lange dauert eine MRT Auswertung?

Ein großer Vorteil der Kernspintomographie ist, dass die Schnittbilder sofort auf einem Monitor angezeigt werden und gleich ausgewertet werden können. Im Normalfall besprechen die Ärzte die Ergebnisse mit Ihnen direkt nach der Untersuchung. Der MRT-Befund muss aber noch von den Ärzten erstellt werden und wird Ihnen in der Regel innerhalb weniger Tage zugestellt.

Kapitel 7
MRT Kosten

Im folgenden Kapitel betrachten wir die Kosten der Magnetresonanztomographie. 

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MRT Kosten: Was kostet die Magnetresonanztomographie?

Die Preise für die MRT variieren je nach Organ oder Gewebe und der Untersuchung. Die Kosten richten sich dabei nach der Gebührenordnung für Ärzte. Preise zwischen 140 und 1.200 Euro sind möglich. Dabei übernimmt die Krankenkasse die Kosten meist ganz oder teilweise.

 

Wer bezahlt das MRT?

Die Kosten für die MRT werden oft von der Krankenkasse übernommen, wenn Ihr Arzt die Notwendigkeit einer MRT sieht und Sie zu einem Radiologen weist. Damit die Krankenkasse die Magnetresonanztomographie zahlt, benötigen Sie eine Zuweisung Ihres Facharztes und die Bewilligung eines Chefarztes innerhalb eines Monats nach der Ausstellung der Zuweisung.

 

Wie oft zahlt die Krankenkasse MRT?

Die Magnetresonanztomographie ist eine anerkannte Methode, die deshalb meist von der Krankenkasse übernommen wird, sobald der Arzt die Notwendigkeit für eine Untersuchung sieht. Spezielle MRT-Untersuchungen werden jedoch nur teilweise oder gar nicht von der gesetzlichen Versicherung übernommen.

 

Was kostet ein MRT beim Hund?

Die Preise für eine Kernspintomographie bei kleinen Hunden, Katzen und anderen Kleintieren liegen bei rund 300 Euro ohne Mehrwertsteuer. Zusätzlich entstehen Kosten für Kontrastmittel, Narkose, Beratungsgespräche etc. Bei großen Hunden steigen die Kosten für die MRT. 

 

Was kostet ein MRT Gerät?

Ein MRT-Gerät ist eine teure Investition. Für ein gebrauchtes Gerät sollte man mit 100.000 bis 200.000 Euro Anschaffungskosten rechnen. Ein neues Gerät kostet meist über 750.000 Euro. Der Preis für ein neues MRT 1,5 Tesla Gerät beträgt 1.250.000 bis zu 3.500.000 Euro. Hinzu kommen außerdem Wartungskosten, Kosten für Zubehör u.s.w.

 

Kontrastmittel MRT

Häufig werden Kontrastmittel bei einer MRT-Untersuchung eingesetzt. Der Patient bekommt es meist über die Armvene injiziert. Es dient dazu, dass die Körperstrukturen auf den MRT-Bildern besser sichtbar sind. 

Wenn Sie mehr über Kontrastmittel erfahren möchten, dann lesen Sie unsere weiteren Artikel!

 

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FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Thema MRT

Was wird mit dem MRT untersucht?

Mit der Magnetresonanztomographie lassen sich vor allem Weichteilgewebe (Organe, Nervengewebe, Gehirn, Blutgefäße etc.) darstellen. Dabei werden detaillierte dreidimensionale Schnittbilder erstellt. Erkrankungen können somit erkannt werden.

 

Was ist besser MRT oder CT?

Im Vergleich zur Computertomographie verzichtet die MRT auf Röntgenstrahlen und ist somit nicht gesundheitsschädlich. Die MRT ist in der Regel jedoch teurer und die Untersuchung dauert länger als bei der CT.

 

Kann man einen Tumor im MRT sehen?

Tumore können mit der Magnetresonanztomographie erkannt werden. Die MRT ist dafür das beste Verfahren und hilft bei der Früherkennung.

 

Hat man beim MRT was an?

Während der MRT-Untersuchung ist man bekleidet. Jegliche Metallteile müssen jedoch abgelegt werden. Daher dürfen auch keine Gürtel, Reißverschlüsse, BHs mit Bügel etc. getragen werden. Empfohlen wird warme und gemütliche Kleidung, wie beispielsweise eine Jogginghose und ein Pullover.

 

Kann ein MRT Entzündungen erkennen?

Die Magnetresonanztomographie dient auch dazu Entzündungen zu erkennen. Körperstrukturen können detailliert abgebildet werden.

 

Was bedeuten helle Stellen im MRT?

Helle Stellen im MRT weisen darauf hin, dass die Stellen hyperintens sind. Das heißt, dass das Gewebe höhere Signale aussendet, als normal wäre, oder als die umgebenden Bereiche aussenden.

 

Wie kann man MRT Bilder lesen?

MRT-Dateien erhält man im DICOM-Format und müssen dementsprechend mit einem DICOM-Viewer geöffnet werden. Dieser ist in der Patienten-CD bereits enthalten. Andernfalls gibt es im Internet kostenlose Programme.

 

Wird ein schlechter MRT Befund gleich mitgeteilt?

Schlechte Befunde müssen den Patienten immer mitgeteilt werden. Die Ergebnisse werden in der Regel direkt nach der Untersuchung besprochen. Der Befund hingegen wird innerhalb weniger Tage zugestellt.

 

Kann ich vor MRT essen?

Zur MRT-Untersuchung müssen Sie nüchtern erscheinen. Das heißt, dass Sie 4 Stunden zuvor nicht mehr essen und möglichst wenig trinken sollen. Bei der Magnetresonanztomographie spezieller Körperregionen soll am Vorabend bereits keine blähende Nahrung mehr aufgenommen werden.

 

Kann ein MRT eine Darmspiegelung ersetzen?

Um Krebs oder Vorstufen von Darmkrebs festzustellen, eignet sich die MRT neben der konventionellen Darmspiegelung.

 

Kann man mit MRT Magenkrebs feststellen?

Die Kernspintomographie ist als radiologisches Verfahren nicht dazu geeignet, Magenkrebs festzustellen.

 

Was kostet ein Ganzkörper MRT?

Wenn man die Kosten für eine Ganzkörper MRT selbst zahlt, sollte man mit etwa 1.000 Euro rechnen. Im Normalfall übernehmen private Krankenkassen die vollen Kosten.

 

Was sieht man beim MRT?

Bei der MRT können das Herz, das Gehirn, Nervengewebe, Muskelgewebe, Blutgefäße und generell Weichteilgewebe untersucht werden. Tumore, Entzündungen und andere Krankheiten können mit diesem Verfahren nachgewiesen werden.

 

Wie sieht ein Tumor im MRT aus?

Die Schnittbilder der MRT geben Aufschluss über die Dichte und den Wasser- und Fettgehalt von Gewebe. Auffälligkeiten können somit auf MRT-Aufnahmen gut erkannt werden.

 

MRT Schulter wie weit in die Röhre?

Die Schulter muss für die Untersuchung in der Mitte des MRT-Geräts sein. Dafür wird der Patient mit dem Kopf voraus in die Röhre gefahren.

 

Wie lange dauert ein MRT an der Schulter?

Die Magnetresonanztomographie an der Schulter dauert in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten.

 

MRT LWS wie weit in die Röhre?

Bei der MRT muss man entsprechend dem zu untersuchenden Abschnitt der Wirbelsäule weit in die Röhre gefahren werden. Für den Lendenbereich kommt man bis zum Bauch in die Röhre.

 

Wann CT wann MRT?

Die CT wird häufig nach schweren Verletzungen eingesetzt und verwendet Röntgenstrahlen. Die MRT ist ein bildgebendes Verfahren, um Organe und Weichteile darzustellen. Dafür werden Magnetfelder und keine Röntgenstrahlen verwendet.

 

Was kann man beim MRT alles feststellen?

Die Magnetresonanztomographie kann Tumore, Entzündungen, Bandscheibenvorfälle und weitere Erkrankungen feststellen.

 

MRT HWS was kann man sehen?

Bei der Magnetresonanztomographie der Halswirbelsäule kann man innere Organe, die Muskulatur und das Gewebe abbilden.

 

MRT Wirbelsäule was sieht man?

Mithilfe der Magnetresonanztomographie der Wirbelsäule sieht man Bänder, Nerven, Blutgefäße, das Nervenwasser, das Rückenmark und Facettengelenke.

 

MRT Handgelenk wie weit in die Röhre?

Bei der MRT des Handgelenks wird der Arm über den Kopf ausgestreckt. Das Handgelenk wird so weit in die Röhre gefahren, bis es sich in der Mitte des Geräts befindet. Der Patient befindet sich dabei in Bauch- oder Rückenlage.

 

MRT Hüfte wie weit in die Röhre?

Bei der MRT der Hüfte wird man mit Kopf voran so weit in die Röhre gefahren, bis sich die Hüfte in der Mitte des Geräts befindet.

 

MRT Kopf wie weit in die Röhre?

Für die MRT-Untersuchung des Kopfs wird man nur bis zum Schultergürtel in die Röhre gefahren. Der Körper befindet sich also größtenteils außerhalb der Röhre.

 

Wie lange dauert ein MRT am Kopf?

Die Kopf-Magnetresonanztomographie dauert in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten.

 

Wann ist ein MRT nicht möglich?

Herzschrittmacher, ältere Herzklappen, verschiedene Implantate, Metallsplitter und weitere Umstände können die Magnetresonanztomographie nicht möglich machen. Weitere Kontraindikationen finden Sie in unserem Artikel.

 

MRT BWS was sieht man?

Die knöchernen Strukturen und das umliegende Gewebe der Brustwirbelsäule lassen sich mit einer MRT darstellen.

 

Wie lange dauert es bis ein MRT ausgewertet ist?

Die MRT-Aufnahmen werden direkt auf einem Monitor angezeigt. Die Ergebnisse können nach der Untersuchung gleich mit dem Arzt besprochen werden. Der MRT-Befund muss dann vom Arzt erstellt werden und wird den Patienten innerhalb weniger Tage zugestellt.

 

Kontrastmittel MRT wie lange im eigenen Körper?

Das Kontrastmittel, das bei der Magnetresonanztomographie injiziert wird, wird in nur 15 bis 30 Minuten über die Nieren ausgeschieden. Das Gadolinium, das im Kontrastmittel enthalten ist, kann jedoch bis zu mehreren Jahren im Körper bleiben. Gadolinium kann bei manchen Menschen auch lange Zeit nach der MRT noch in im Gehirn, der Haut und in den Knochen gefunden werden.

 

MRT was anziehen?

Tragen Sie bequeme und warme Kleidung, da es im Untersuchungsraum oft kühl ist. Jogginghose und Pullover eignen sich zum Beispiel für die MRT Untersuchung. Wichtig ist, dass sich keine Metallteile in Ihrer Kleidung befinden. Das heißt: keine Reißverschlüsse, Gürtel, Bhs mit Bügel, Nieten u.s.w. Weitere wichtige Informationen zur MRT finden Sie in unserem Artikel.

 

Was geschieht bei einem MRT wenn ein Metallteil im Körper ist?

Bei der Magnetresonanztomographie werden starke Magnetfelder eingesetzt. Würde sich Metall im MRT-Gerät befinden, könnte es sich übermäßig erwärmen und die Untersuchung beeinträchtigen.